Schlagwort-Archiv: Erzählen

Lebendige Worte – ein Abend mit Liedern, Erzählungen, Gedanken und einem Buch.

Eine neue Inszenierung von Theomobil e.V. zum Buch der Bücher

Es erwartet Sie eine ungewohnte, vielfältige Inszenierung mit Live-Musik, die frische Luft an die alten Texte und Erzählungen aus der Bibel bringen will. Die Buchstaben des ersten und neuen Testaments fangen „buchstäblich“ an, lebendig zu werden und offenbaren ihren aktuellen Bezug zu unserer Zeit und zu unserer eigenen Geschichte.

 

Darsteller und musikalische Begleitung:

Theomobil Lebendige Worte Plakatblick

Markus Hoffmeister
Thomas Hoffmeister-Höfener

Joachim Fischer (Klarinette)
Daniel Meyer zu Gellenbeck (Piano)

 

 

Eindrücke von der Werkstattpremiere
(10.1.2016 in Albersloh):

Die anrührende und oft humorvolle Darstellungskunst, solistisch vorgetragene Lieder und die virtuose musikalische Begleitung rissen die Zuhörer am Ende zu wahren  Begeisterungsstürmen hin.
(WN 12.1.2016)

Erzählen mit Zeichnen

Geschichten erzählen gehört zu unserem Alltag – wir erzählen davon, was wir selbst erlebt, geträumt oder erfunden haben. Geschichten, die wir gehört haben, weiter zu erzählen, das ist schon schwieriger. Besonders Kinder sind darin nicht so geübt und benötigen Unterstützung.

Ein zur Geschichte erstelltes Bild kann eine Hilfe sein. Es erhöht die Merkfähigkeit, fördert das freie Assoziieren, steigert die Sprachkompetenz und so ganz nebenbei hilft es, die Angst zu überwinden, vor Anderen zu sprechen. Dabei kommt es nicht darauf an, dass das Bild „schön“ ist. Gerade das Bruchstückhafte, nicht Perfekte lässt Raum für Fantasie. Die Bilder veranschaulichen das Gehörte und unterstützen damit das freie Sprechen. Für das erzählende Kind sind sie wie eine Gedächtnisstütze.

In diesem Workshop werden wir Geschichtenbilder selbst herstellen und Materialien kennenlernen, die sich dazu besonders gut eignen.

Kontakt: Antonia Audick

Was der Wald flüstert

Erzählen in der Natur

Wald, Wiesen, Bäche stecken voller Geschichten. Mit allen Sinnen begeb wir uns auf eine abenteuerliche Suche. Knorrige Bäume, Tierspuren, Gerüche oder weiches Moos eignen sich hervorragend, um der Fantasie Flügel zu verleihen. Wer wohnt in dem Astloch? Wer oder was ist eigentlich ein Drabbeldü? Wohin führt uns diese Ameisenstraße? Fragen über Fragen und die Antworten finden wir in selbsterfundenen Geschichten.

Die reizüberflutete Gegenwart fördert ein oberflächliches Wahrnehmen unserer Umwelt. Erzählen braucht Zeit. Das gesprochene Wort muss erst einmal seinen Weg vom Mund zum Ohr des Zuhörers finden. Die Natur ist ein guter Lehrmeister was Verlangsamung und Rhythmus angeht, denn alles hat seine Zeit.

Das mündliche Erzählen stellt ein wichtiges Instrument zur Sprechentwicklung und -förderung von Kindern dar. Erzählen und Zuhören hilft einer überbordenden medialen Bilderwelt eigene Bilder und Ideen entgegen zu setzen.

Der Kurs zeigt neue Möglichkeiten des freien Erzählens in Verbindung mit Bewegungsspielen und Sinnesschulung im Freien.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Erzählen von Geschichten an ausgesuchten Orten
  • Sinnesübungen und Natur erleben
  • Kinder aktiv in die Erzählung miteinbeziehen
  • Vertrauen in die eigenen Ideen und Impulse
  • Übungen zum bildhaften Erzählen
  • Spielerische Methoden und Zugänge Geschichten zu erfinden
  • konkrete Umsetzung in der eigenen pädagogischen Praxis

Geschichten im Grünen ermögliche in der Kinder- und Jugendarbeit, aber auch für Erwachsene, einen sinn-vollen Zugang zu Natur und Umwelt.

Bitte wetterfeste Kleidung mitbringen.

Kontakt: Susanne Tiggemann

 

Susanne Tiggemann

Die Welt ist mehr als das, was wir sehen. Oft reichen schon ein paar Worte – und wir werden entführt in andere Welten.

Erzählerin, Schauspielerin und Sozialpädagogin

 

 

Schwerpunkte:

  • Erzählen für kleine und große Menschen
  • Fortbildungen Geschichten erfinden für und mit Kinder
  • Erzählen & Philosophieren mit Kindern

Kontakt: info[at]touche-erzaehl-theater.de
Weitere Infos:
www.touche-erzaehl-theater.de
www.emscherblut.de

Fortbildungsangebote:
Einfach erzählen – Geschichten aus dem Stegreif
Was der Wald flüstert – Erzählen in der Natur

Einfach erzählen

Geschichten aus dem Stegreif

Bei diesem Workshop werden die Fabulierkunst und die Fantasie angeregt. So entstehen Geschichten nach kleinen Vorgaben – spielerisch leicht.

Lange bevor es das Fernsehen oder Bücher gab, haben sich Menschen Geschichten erzählt. Vor allem Kinder brauchen Geschichten, um die Welt verstehen zu können. Heute stellt das mündliche Erzählen darüber hinaus ein wichtiges Instrument zur Sprachentwicklung und -förderung von Kindern dar. Gerade das Erfinden und Finden von Geschichten hilft, Erlebtes in Worte zu fassen und einer überbordenen medialen Bilderwelt eigene Bilder und Ideen entgegen zu setzen.

In einer wertschätzenden und respektvollen Atmosphäre wird das Lauschen zum Erlebnis und das Fabulieren zum Vergnügen. Anders als beim Vorlesen bleibt beim mündlichen Erzählen die Erzählerin immer im direkten Kontakt mit ihren Zuhörern und kann so auf Stimmungen und Einwürfe reagieren. Aber wie finde ich eine Geschichte, die ich auf meine ganz eigene Art erzählen möchte? Ganz einfach, indem ich sie selbst erfinde.

Dieser Workshop möchte die Fabulierkunst und Fantasie anregen, damit Geschichten spontan nach einer kleinen Vorgabe entstehen können. Welche Geschichte hat ein verlorener Hut zu berichten? Versteckt sich eine Geschichte in meinem Namen? Was erzählt mir bloß jene verrückte Melodie? Mit Hilfe spielerischer Assoziationen und Improvisationen werden aus inneren Bilder Worte und schon entstehen eigene, kleine Geschichten. Wir sind umgeben von Dingen, die uns als Inspiration dienen und unsere Fantasie beflügeln. Der große Vorteil bei Stegreifgeschichten liegt in der aktiven Einbindung der Kinder.

Die inhaltlichen Schwerpunkte sind:

  • Spielerische Methoden zum Erfinden von Geschichten
  • Vertrauen in die eigenen Ideen und Impulse
  • Kinder aktiv in die Erzählung miteinbeziehen
  • Erzählspiele aus der Geschichtenwerkstatt
  • Möglichkeiten von Gestik, Mimik, Stimme
  • Übungen zum bildhaften Erzählen
  • Umsetzung in der eigenen pädagogischen Praxis

Kontakt: Susanne Tiggemann

 

 

Qualifizierung Erzählwerkstatt

Eine Fortbildung im Aufbausystem zum Geschichten erzählen in pädagogischen und sozialen Arbeitsfeldern

Die Qualifizierungsmaßnahme Erzählwerkstatt zielt auf eine nachhaltige Förderung der Erzählkultur in pädagogischen und sozialen (pastoralen) Arbeitsfeldern. In der gesamten Fortbildung geht es darum, die Kompetenz des freien Erzählens durch fachliche Begleitung zu entwickeln und im jeweils eigenen beruflichen oder privaten Kontext gezielt einsetzen zu können. In verschiedenen aufeinander aufbauenden Kursabschnitten werden die  Teilnehmer/innen im freien Erzählen traditioneller Geschichten ermutigt und qualifiziert.

Ziele der Erzählwerkstatt

Schon immer war das Erzählen von Geschichten sowohl menschliches Grundbedürfnis als auch elementares Medium zur Vermittlung von Erfahrungen und Werten. Heute stellt das mündliche Erzählen darüber hinaus ein wichtiges Instrument zur Sprach- und Lernentwicklung von Kindern dar.
Die Teilnehmer/innen werden befähigt:
Geschichten aus unterschiedlichen Kulturen gezielt auszuwählen und frei zu erzählen,
die Themen- und Lebenswelt der Kinder bei der Auswahl der Geschichten mit ein zu beziehen,
Kinder aktiv in die Erzählung ein zu beziehen,

Gestik, Mimik und ihre Stimme für die Ausgestaltung der Geschichte zu nutzen,
verschiedene Formen und Methoden des Erzählens anzuwenden,
die Erzählsituation durch eine entsprechende Gestaltung des Rahmens (Zeitmanagement, Erzählrituale, Gestaltung des Raumes) zu fördern,
Erzählen im Kontext interkulturellen Lernens einzusetzen,
das Erzählen im eigenen Handlungsraum gezielt umzusetzen.
Darüber hinaus können Impulse und Ideen für eigene Erzählprojekte erarbeitet und durchgeführt werden. So werden Kinder neugierig gemacht auf den großen Schatz von Mythen, Märchen und Legenden der verschiedenen Kulturen und Religionen.Aufbau der

Erzählwerkstatt

Die Qualifizierung Erzählwerkstatt bietet eine einzigartige enge fachliche Zusammenarbeit mit professionelle (Erzähl) Künstler/innen an. Dabei bauen die unterschiedlichen Kursabschnitte aufeinander auf, so dass das Erzählen und Erleben von Geschichten fester Bestandteil des eigenen pädagogischen Alltags werden kann.
Die gesamte Qualifizierung besteht aus drei Kursabschnitten und einer fachlichen Begleitung der Praxisphase (Tutorium). Die Qualifizierung umfasst insgesamt 10
Fortbildungstage und erstreckt sich in der Regel über 2 Kalenderjahre.

Das Erzählzelt kommt!

Ein Projekttag in der Einrichtung zum Abschluss der Qualifizierung: Einen Tag besucht das Erzählzelt samt Erzählkünstler/in die Einrichtung, einen Tag lang können dort Geschichten erzählt, gespielt und mit allen Sinnen erlebt werden. In kleinen und großen Gruppen wird die wunderbare Welt der Geschichten aus verschiedenen Kulturen und Religionen entdeckt. Kinder, Eltern und Großeltern, Schulen und Gemeinden sind eingeladen. Kleine und große Menschen feiern miteinander ein Fest der Fantasie ….
Bei der Umsetzung des Projekttages wird das Team vor Ort von Theomobil e.V. fachlich begleitet und unterstützt.

Referent/inn/en der Erzählwerkstatt

Markus Hoffmeister, Dipl. Theologe und Theaterpädagoge, Sendenhorst
Lisa Kötter, Figurenspielerin, Theater Melek, Münster
Susanne Tiggemann, Theaterpädagogin, Improschauspielerin, Touché Erzähltheater, Schwerte
Herbert Adam, Gemeindereferent und Liedermacher, Dirmstein
Nicola Jüting, Yoga-Lehrerin und Erzählerin, Lübeck

Künstlerische Leitung

Marco Holmer, Geschichtenerzähler, Regisseur und Dozent, Die Geschichtenfabrik, Bremen
Thomas Hoffmeister-Höfener, Diplom-Theologe und Geschichtenerzähler, Theomobil e.V.

Die Erzählwerkstatt wurde entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Heinrich Pesch Haus, Katholische Akademie Rhein-Neckar, Ludwigshafen.

Das Projekt ist wissenschaftlich evaluiert durch die Akademie Remscheid und dem IPP, Institut für Praxisforschung und Projektberatung, München

 

Das Erzählzelt kommt!

Ein Erzählprojekt zur Sprach- und Leseförderung für Kindertagesstätten und Grundschulen

Es ist rot und rund – und erinnert schon von weitem an unsere Ahnen, die in der Wüste lebten, sich um das Feuer scharten und den Erzählungen lauschten. Das Erzählzelt gibt den Geschichten Raum.
Mehrere Tage besucht das Erzählzelt samt Team die Einrichtung, mehrere Tage können dort Geschichten erzählt, gespielt und mit allen Sinnen erlebt werden. In kleinen und großen Gruppen wird die wunderbare Welt der Geschichten und Mythen aus verschiedenen Kulturen und Religionen entdeckt.

  •  Das Erzählprojekt

 „Wir haben das immer wieder erlebt: Kaum hatten wir das Zelt aufgebaut, standen die Kinder bereits neugierig im Eingang und lugten hinein. Die ausgelegten Teppiche und Kissen, das schummerige Licht und der Erzählplatz ließen schnell eine ganz besonders erwartungsvolle Stimmung aufkommen. Wenn dann die Musik begann und der Erzähler seinen Platz einnimmt, dann suchen auch die Älteren noch schnell einen Platz auf den hinteren Bänken, um nur ja kein Wort zu versäumen …“
Das Erzählprojekt „Das Erzählzelt kommt!“ bietet Kindertagesstätten und Grundschulen eine einzigartige Zusammenarbeit mit professionellen Erzählkünstler/innen an. Mehrere Tage kommen die Künstler/innen mit dem Zelt in die Einrichtungen, erzählen für und mit den Kindern, bieten Workshops an und vermitteln die Bedeutung des Erzählens auch wieder an die Eltern. Tagsüber gehört das Zelt ganz den kleinen, abends kann es auch für die großen Menschen genutzt werden. Eltern, Kinder, Großeltern und Nachbarn – alle sind eingeladen. Und am Ende feiern alle ein Fest der Fantasie ….

  •  Pädagogischer Hintergrund: Warum Erzählen so wichtig ist…

 Kinder als Lebensanfänger brauchen Geschichten. Das Erzählen von Geschichten ist sowohl ein menschliches Bedürfnis als auch ein elementares Medium zur Vermittlung von Erfahrungen und Werten. Unbestritten stellt das freie Erzählen von Geschichten im Rahmen eines „literacy“-Konzeptes eine wichtige Maßnahme zur Sprachentwicklung und –förderung von Kindern dar. Das Erleben von erzählten Geschichten hilft Kindern bei der Identitäts- und Persönlichkeitsbildung, es fördert sozio-emotionale Fähigkeiten, Partizipation, Integration und die Entwicklung kultureller Intelligenz.
Projekttage im Erzählzelt zielen auf eine Förderung der Erzählkultur im Rahmen der eigenen Einrichtung. Es geht darum, die Kunst des freien Erzählens vor Ort bewusst zu erleben und damit eine Erzählkultur im Lebensnetzwerk der Kinder zu fördern. Das Erzählen wird darüber hinaus als Medium im Kontext des interkulturellen Lernens angewandt. Es möchte Kinder auf den großen Schatz von Mythen, Märchen und Legenden der verschiedenen Kulturen und Religionen neugierig machen. Die Hoffnungs- und Sinngeschichten vermitteln den Kindern und Erwachsenen Werte für eine menschenwürdige Welt und schlagen eine Brücke zwischen verschiedenen Kulturen: so lernen Kinder, sich selbst und andere besser zu verstehen.

  •  Ein Angebot – auch für Familienzentren und den pastoralen Raum

Darüberhinaus unterstützt das Erzählzelt-Projekt die Vernetzung vor Ort. Die Projekttage ermöglichen die Beteiligung von Personen und Einrichtungen aus dem Lebensnetzwerk der Kinder. Denn Geschichten sind für alle da. Ob andere Kindergärten, Schulen oder das benachbarte Seniorenheim, die eigene oder die andere Gemeinde: Alle werden sich gerne in das Erzählzelt einladen lassen. Ob offener Nachmittag, Sommerfest oder ein gemeinsamer Gottesdienst: Das Zelt gibt den besonderen Rahmen ab für Veranstaltungen und Aktionen mit Eltern und Großeltern, mit Nachbarn oder Gemeindemitgliedern. So wird über das Erzählen die Kooperation mit Menschen und Einrichtungen vor Ort gefördert. Die besondere Form dieser Projekttage kann in den pastoralen Raum oder den Stadtteil hinein wertvolle Impulse geben.

  •  Es war einmal und es wird sein: Erzählzelt praktisch

Die häufigsten Fragen zur Durchführung von Projekttagen im Erzählzelt:

          Woher bekommen wir so ein Zelt? Theomobil e.V. verfügt über ein projekteigenes Erzählzelt. Dieses besondere Jurten-Zelt ist mit Teppichen, Kisten und Kissen sowie einer einfachen Bühnentechnik ausgestattet und kann mit seinem gesamten Inventar für die Projekttage vor Ort zur Verfügung gestellt werden. Es kann nach Absprache außen oder innen aufgestellt werden.
          Wie bereiten wir dieses Projekt vor? Die Projekttage mit dem Erzählzelt müssen nicht neu erfunden werden: Konzeption und Struktur eines solchen Projektes liegen bereits vor. Mit fachlicher Unterstützung des Theomobil-Teams kann dann leicht das eigene Projekt zusammengestellt werden. Im Vorfeld können auch Materialien und Medien zur Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung gestellt werden. Steht der Rahmen erst einmal fest, kann vor Ort für Unterstützung und Kooperation mit anderen Personen und Einrichtungen geworben werden.Wie läuft so ein Projekt ab? Ein solches Erzählprojekt dauert in der Regel 3 bis 5 Tage. Ist das Erzählzelt erst einmal aufgestellt, dann gehört es zu allererst den Kindern der eigenen Einrichtung. Immer wieder kommen sie in wechselnden Gruppen ins Zelt und haben die Möglichkeit, dort auf ganz verschiedene Weisen Geschichten zu hören und zu erleben. Darüber hinaus locken zielgruppenorientierte Angebote Gäste und Besucher in die Einrichtung. Die Projekttage bieten Gelegenheit verschiedene Zielgruppen anzusprechen und zu erreichen. Dem Morgen mit Kindern aus anderen Einrichtungen folgt der Opa-Oma-Nachmittag und schließlich der Erzählabend für Erwachsene: im Erzählzelt ist immer was los!

          Für welche Kinder ist das Projekt was? Die Projekttage im Erzählzelt sind für alle Kinder. Na klar.

          Können wir das Projekt mitgestalten? Selbstverständlich bietet das Erzählzelt nach Absprache auch Raum für eigene Angebote und Beiträge. Das Erzählzelt-Team freut sich über jede neue Geschichte! Ganz wichtig: Während der Projekttage ist ein Team professioneller Erzählkünstler/innen vor Ort und unterstützt und begleitet die Einrichtung bei allen Fragen. Aber natürlich sind alle gefordert, das Projekt zu unterstützen. Denn solche Projekttage sprengen hin und wieder den Alltag einer Einrichtung. Denn sie sind ja etwas Besonderes. Aber das sollen sie ja auch sein. Wenn Aufgaben verteilt werden können und alle zusammenhalten, dann ist es auch für alle ein besonderes Erlebnis. Die Erfahrung hat gezeigt, dass gerade die projektorientierte Zusammenarbeit der Beteiligten die Teamentwicklung ganz maßgeblich fördert!

          Welche Formen der Kooperation mit anderen Personen und Einrichtungen gibt es? Verschiedene Formen der Kooperation in diesen Projekttagen zeigen die kreativen Möglichkeiten von Vernetzung vor Ort: Schulkinder präsentieren eine Indianergeschichte, Großeltern erzählen von früher, Kinder erzählen für Senioren, Eltern gestalten ein internationales Büffet und sogar der Pfarrer verzichtet auf die Predigt, stattdessen erzählt er die biblische Geschichte. Und spätestens im gemeinsamen Finale kann sich keine und keiner mehr dem Zauber der Geschichten entziehen …

 

          Was kostet so ein Projekt? Natürlich kosten die Projekttage Geld. Aber wie viel, das hängt von der konkreten Planung und Unterstützung vor Ort ab. Theomobil e.V. stellt Ihnen gerne auf Anfrage eine genaue Kostenaufstellung zusammen. Verschiedene Angebotsformen können aus Mitteln des Landesjugendamtes gefördert werden. Ansprechpartner sind die jeweiligen Kommunen. An dieser Stelle sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Erzählprojekte im Erzählzelt in einem hohen Maße interessant für Sponsoren sind. Theomobil e.V. bietet hier gerne Unterstützung und Beratung an.

Stimmen zum Erzählzelt

„Dieses Zelt ist so ein bestimmter Raum, der hat so eine bestimmte Atmosphäre, eine Atmosphäre, die hat was Besonderes, die vermittelt eine Ruhe. Und da macht es Spaß zu erzählen.“

 „Sie hätten sehen sollen, wie die Kinder die Nase ans Fenster rangedrückt haben. Die saßen auf der Fensterbank, da war nichts anderes mehr interessant eigentlich, die fanden es ganz toll, das hautnah zu erleben, wie das Zelt jetzt hier aufgebaut wird und wie dann alles losging.“

 „Manchmal sind wir erstaunt, dass da überhaupt nichts zu hause ankommt, von den Kindern, und gerade beim Erzählzelt war das überhaupt nicht der Fall. Das zeigt ja auch, was für ein Erlebnis die Kinder hatten, welche Eindrücke, und die haben sie nach Hause gebracht und die Eltern dadurch praktisch motiviert und aufgeweckt: Ja, Erzählzelt ist ja nicht nur für die Kinder da!“

 „Wir haben uns als Team dann auf den Weg gemacht… Und das lief alles sehr rund und wir haben halt gemerkt in dieser Woche, da ist unheimlich viel passiert. Wir sind unheimlich eng zusammengerückt, auch von den Kollegen her, das ging alles Hand in Hand.“

„Das ist unser Zelt!“ Kinder einer Kita, nachdem sie das Erzählzelt Wochen später im Garten einer anderen Kita entdeckt hatten!

Das Erzählzelt kommt!

Geschichten für kleine und große Menschen

Im Erzählzelt von Theomobil e.V. lebt die uralte Kunst des Geschichtenerzählens weiter. Hier wird das Hören zum Erlebnis. Professionelle Erzählkünstler/innen entführen das kleine und große Publikum in endlos verschlungenen Geschichten auf ihrer Reise durch die Welt der Mythen und Märchen aus verschiedenen Kulturen und Religionen. Dieses Angebot gilt nicht nur den Kleinen sondern auch ihren Großen: Eltern und Großeltern, Gemeindemitglieder und Interessierte sind ebenfalls eingeladen, ins Zelt zu kommen, zu lauschen – und die Zeit zu vergessen …

Ein Tag mit dem Erzählzelt ist ein besonderes Angebot für Schulen, Kindertagesstätten und Familienzentren. Es eignet sich für Stadt- und Gemeindefeste oder andere besondere Anlässe. Das Zelt umfasst bis zu 100 Zuhörer/innen. Nach Absprache kann es auch in Innenräumen aufgebaut werden.

Das Erzählzelt gibt den Geschichten Raum.

Kontakt: Thomas Hoffmeister-Höfener